PKW Brand auf der S6 bei Gloggnitz

Glück im Unglück hatten heute Ostermontag drei Insassen eines VW Sharans mit Wiener Kennzeichen. Gerade als das Trio auf dem Weg zum Skifahren auf den Semmering waren kam es nach dem Parkplatz Weissenbach auf der Semmeringschnellstrasse S6 km 18 zu
einer Panne.

Der verständigte Pannendienst (ÖAMTC) war rasch zur Stelle. Rechtzeitig konnte mit einem Pulverlöscher ein Entstehungsbrand im Motorraum gelöscht werden. Die
alarmierte Feuerwehr Gloggnitz kontrollierte die Brandstelle mittels
Wärmebildkamera und brachte das Fahrzeug zur Raststation Schottwien.
Die vorsorglich aus dem Auto entfernte Beladung wurde kurzer Hand in das
Transportfahrzeug der Stadtfeuerwehr verladen und mit den drei Insassen
sicher von der Autobahn gebracht. 

„Wie wichtig das Mitführen eines Feuerlöschers ist unterstreicht einmal mehr
die Tatsache, dass durch das rasche und richte Eingreifen eines Ersthelfers
(ÖAMTC Mitarbeiter Walter Weißenböck) ein Totalschaden am Fahrzeug
verhindert werden konnte“, so Einsatzleiter BR Thomas Rauch.

Empfehlenswert wäre jedoch das Mitführen eines Schaumlöscher da wenn das
Pulver in die Fahrgastzelle gelangt womöglich mehr Schaden als Nutzen
entstehen kann. Das feine Pulver verteilt sich auch dort wo kein Feuer ist
und eine aufwendige Reinigung die Folge ist. Auch die beigemengten Salze in
Pulverlöscher können im Motorraum zu möglichen Korrosionsschäden führen da
auch hier das Pulver nicht restlos entfernt werden kann.

Weiterführender Link: http://helpv2.orf.at/stories/1682726/index.html

Dies war bereits der vierte Einsatz seit Gründonnerstag für die
ehrenamtliche Helfer aus Gloggnitz.

Text und Fotos: Einsatzdoku – Thomas Rauch – FF Gloggnitz Stadt

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Besuch aus Ungarn

GLOGGNITZ / Wie einfach es sein kann, Sprachbarrieren zu überwinden, zeigte sich  dieser Tage bei der Stadtfeuerwehr Gloggnitz. Eine starke Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Nagylozs kam auf Besuch. Eingefädelt hat den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch Edina Pinter, die seit einigen Jahren selbst aktives Mitglied der Stadtfeuerwehr ist, ihre Wurzeln aber bei der Feuerwehr Nagylozs hat, und ihren ehemaligen Kameraden nicht nur Gloggnitz, sondern eben auch das Freiwillige Feuerwehrwesen in Österreich zeigen wollte. „Und man erkennt schon viele Gemeinsamkeiten“ so Kommandant Thomas Rauch, der die Kameraden unter Kommandant Marton Arpad im Feuerwehrhaus willkommen heißen konnte.

Man tauschte sich gegenseitig ist und präsentierte natürlich auch den Fahrzeugpark.
„Und wenn gerade niemand dolmetschen konnte, wurde halt mit Händen und Füßen gestikuliert“ so Thomas Rauch schmunzelnd und weiter „die Sprache der Feuerwehr ist aber international und so versteht man sich schon ganz leicht“.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein sprachen die ungarischen Kameraden auch gleich eine Gegeneinladung nach Nagylozs aus, der die Gloggnitzer Wehr sicher gerne nachkommen wird.  Die Feuerwehr Nagylosz (zu Deutsch Losing) ist Nähe Sopron und wurde 1872 gegründet, die Gründung der Feuerwehr Gloggnitz geht auf das Jahr 1864 zurück.

Text und Fotos: GERHARD BRANDTNER

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sicheres Osterfeuer

In wenigen Tagen lodern wieder viele tausend Osterfeuer doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Leider geraten regelmäßig Brände außer Kontrolle. Die Folge sind hohe Sach- oder sogar Personenschäden. Zudem werden die Feuerwehren aber auch durch viele Fehlalarme belastet, weil Osterfeuer unsachgemäß abgebrannt werden.

Die Feuerwehren geben deshalb diese zwölf Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde anzumelden.
    Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz; der Umwelt zuliebe.
    Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 40Meter) ein.
    Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius).
    Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden.
    Längere Kühlungen können zur Unterkühlung der betroffenen Person führen.
    Alarmieren Sie sofort den Rettungsdienst über die Notrufnummer 144.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf  122 zu alarmieren.
    Wir sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und bei Gefahr zu helfen.
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Verkehrsunfall – S6 zw. Gloggnitz und Neunkirchen

Der Winter zeigte am heutigen Dienstag (06.03.2018) noch einmal seine
Krallen! Dichter Schneefall in den frühen Morgenstunden bzw. dem Vormittag
führte auf vielen Straßen zu winterlichen Fahrbahnverhältnissen. Die
rutschigen Fahrbahnen führten auch zu zahlreichen Verkehrsunfällen im
Frühverkehr!

Auf der Semmering Schnellstraße (S6) verlor eine Lenkerin zwischen Gloggnitz
und Neunkirchen (beide Bez. Neunkirchen) die Kontrolle über ihren Wagen und
touchierte die Leitwand. Der fahruntaugliche Pkw wurde von der
Stadtfeuerwehr Gloggnitz mittels Last geborgen und von der Unfallstelle
verbracht. Die Lenkerin blieb unverletzt. Für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz
war dies an diesem Dienstag bereits der zweite Einsatz. Die Feuerwehr
Einsatzkräfte mussten bereits gegen 5:50 Uhr zu einem Brandverdacht ins
Stadtgebiet ausrücken.

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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Pkw stürzt in zugefrorenes Bachbett

Zu einer Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall wurde am Montagnachmittag die
Freiwillige Feuerwehr Raach nach Greith gerufen. Ein Lenker kam mit seinem
Wagen von der schneeglatten Fahrbahn ab und stürzte in ein zugefrorenes
Bachbett.

Vom Einsatzleiter wurde die Stadtfeuerwehr Gloggnitz mit dem Last
nachgefordert, welche den Wagen in Folge mittels Kran aus dem Bachbett barg.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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neue Peers

GLOGGNITZ /Bei Einsätzen gehen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren oft nicht nur an körperliche Grenzen.  Auch für die Psyche können Einsätze belastend sein. Daher gibt es auch bei den Feuerwehren sogenannte „Peers“.

„Diese sind speziell ausgebildete und geprüfte Einsatzkräfte für die psychologische Betreuung von Feuerwehrmitgliedern während oder nach besonders belastenden Einsätzen“ so Abschnittsfeuerwehrkommandant Thomas Rauch.

Als erste im Bezirk Neunkirchen ausgebildete Feuerwehrpeers unterstützen ab sofort
Löschmeister Elisabeth Wurm von der Feuerwehr Semmering und Feuerwehrkurat Andreas Lisson von der Feuerwehr Gloggnitz die insgesamt nunmehr 81 Feuerwehr-Peers in Niederösterreich. Zu ihren Aufgaben gehören Präventiv-Schulung, Kameradenbetreuung in Einzelgesprächen, Einsatzbegleitung vor Ort, Gruppennachbesprechung aber auch Familienbetreuung und gegebenenfalls Weitervermittlung an psychosoziale Fachkräfte.

Rauch: „Peers arbeiten meist im Team und gelten rechtliche als psychologische Hilfskräfte und unterliegen damit auch der Schweigepflicht“.
Von den Peers werden ausschließlich Feuerwehrmitglieder betreut.
Im vergangenen Jahr wurden die Peers zu mehr als 40 Einsätze niederösterreichweit gerufen.

GERHARD BRANDTNER

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Erneuter Verkehrsunfall auf der S6 zwischen Gloggnitz und Neunkirchen

Nachdem in den frühen Morgenstunden die Feuerwehr Semmering zu einem
Verkehrsunfall auf die Semmering Schnellstrasse (S6) ausrücken musste, hieß
es am Abend des 20. Februars 2018 erneut „Autobahn Menschenrettung“ für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz.

Bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen kam ein Pkw von der
Fahrbahn ab und kam im Graben seitlich liegend zum Stillstand. Beim
Eintreffen der ersten Kräfte konnte rasch Entwarnung gegeben werden.
Glücklicherweise wurde niemand eingeklemmt, bzw. verletzt. Nach der
polizeilichen Freigabe wurde der Unfallwagen mittels Last geborgen und
verbracht. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Foto und Text Patrick Lechner EINSATZDOKU.AT

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wir suchen KEINE Helden

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Auszeichnung verdienter Kameraden

Als der Kärntner Landesfeuerwehrverband und die Stadt Villach den Zuschlag für die Durchführung der 16. Internationale Feuerwehr Wettbewerbe und der 21. Internationale Jugendfeuerwehr Begegnung 2017 in Villach erhielt, wurden umfassende Personalplanungen für die Durchführung dieser Großveranstaltung notwendig.

Ein wesentlicher Grundsatz dabei war, dass alle Kärntner Feuerwehren in verschiedenste Bereiche dieser so genannten “Feuerwehrolympiade“ ehrenamtlich und freiwillig einzubinden sind – so die Vorgabe des Landesfeuerwehrkommandanten von Kärnten LBD Ing. Rudolf Robin.

Unterstützt wurde die Großveranstaltung unter anderen durch Kräfte des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes und des Niederösterreichischen Versorgungszuges. Im Feuerwehrzentrum Villach wurde einerseits die logistische Einsatzleitung und andererseits der Bereitschaftszug stationiert.  

Aufgrund unserer langjährigen Partnerschaft und der vielen freundschaftlichen Verbindungen wurde gemeinsam mit dem Kommando der Hauptfeuerwache Villach die Idee geboren, unsere Kärntner Kameraden personell mit einem Team in Form einer Tanklöschgruppe zu unterstützen.

Vom 10. bis 15.7.2017 leisteten sieben unserer Kameraden insgesamt 271 Einsatzstunden im Bereitschaftszug “Villach CITF 2017“ und rückten dabei zu einigen Einsätzen gemeinsam mit den Villacher Kameraden aus.

Anlässlich der Mitgliederversammlung in Gloggnitz überreichte der Kommandant der Hauptfeuerwache Villach, Hauptbrandinspektor Harald Geissler den Mitgliedern der Gloggnitzer Tanklöschgruppe als Dankeschön und als sichtbares Zeichen der Hilfe – die Internationale Bewerbsspange welche ausschließlich den Wettkämpfern, Bewertern und verdienten Helfern vorbehalten ist.

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Frontalzusammenstoß auf glatter Fahrbahn

Gegen 06:00 Uhr wurde am heutigen Mittwoch (24.01.2018) die Stadtfeuerwehr
Gloggnitz zu einem Verkehrsunfall mit zwei Pkws in die Bahnhofstrasse
alarmiert.

Auf der glatten Fahrbahn kam es zu einem Frontalzusammenstoß zweier
Pkws. „Obwohl sich durch die Aufprallwucht sämtliche Airbags in den
Fahrzeugen öffneten, wurde glücklicherweise niemand verletzt“, so
Einsatzleiter BR Thomas Rauch!

Nach der polizeilichen Freigabe wurde die Unfallstelle von der
Stadtfeuerwehr Gloggnitz geräumt und die Fahrbahn gesäubert. Weiters wurde
die Fahrbahn gereinigt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Nach rund
einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Text und Fotos: Einsatzdoku / BR Thomas Rauch

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