Crash auf der S6 mit drei beteiligten Fahrzeugen

Gegen 22:10 Uhr wurde in der Nacht auf Sonntag (05. auf 06.05.2018) die
Stadtfeuerwehr Gloggnitz zu einem Verkehrsunfall mit drei Pkws auf die
Semmering Schnellstrasse (S6) Richtung Wiener Neustadt, zwischen Gloggnitz
und Neunkirchen alarmiert. Laut ersten Erhebungen vor Ort, dürfte ein Pkw
nach einem Leitschienenanprall verkehrsbehindernd und quer auf der
Überholspur zum Stillstand gekommen sein. Zwei weitere, nachkommende
Fahrzeuge wurden durch das Ausweichen in einem Auffahrunfall verwickelt.

Eine Person musste vom Roten Kreuz erstversorgt und mit Verletzungen
unbestimmten Grades ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht werden.
Alle anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Nach der
polizeilichen Freigabe wurden alle drei Pkws von der FF Gloggnitz Stadt
geborgen und von der S6 verbracht. Weiters wurde die Fahrbahn gereinigt und
ausgelaufene Betriebsmittel mit Bioversal gebunden. Nach rund 1,5 Stunden
konnte der Einsatz beendet werden.

Viel Ärger und teilweise brenzlige Situationen bescherten den Einsatzkräften
einige Autofahrer, welche trotz weitläufiger Absicherung mit mehreren
Blaulichtfahrzeugen, Verkehrsleitkegeln und Warnblitzern die Unfallstelle
mit weit überhöhter Geschwindigkeit passierten und im letzten Moment
abbremsten!

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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Girlsday 2018

Am 26. April, dem Girlsday 2018, öffnete die Stadtfeuerwehr Gloggnitz ihre Tore .
16 junge Damen der SportNNÖMS Gloggnitz folgten unserer Einladung und informierten sich über das breite Spektrum bei einer der größten freiwilligen Hilfsorganisation des Landes. Einen interessanten Einblick gaben dazu unsere weiblichen Mitglieder. Dabei konnte mit der Drehleiter ein Blick über die Stadt gemacht werden, die umfangreiche
Fahrzeugtechnik erklärt und mit dem hydraulischen Rettungsgerät handiert werden.

Ziel ist es den Frauenanteil in der Feuerwehr Gloggnitz von derzeit 7 Mitgliedern (das sind 9% gemessen and der Gesamtmitgliederzahl) zu erhöhen.

Bei Interesse können nicht nur Mädchen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.
In der Feuerwehrjugend werden Mädchen und Jungs ab dem 12. Lebensjahr in wöchentlichen Treffen mit dem Feuerwehrwesen vertraut gemacht. Ab dem 15. Lebensjahr beginnt die Ausbildung und Vorbereitung auf die Einsätze.  Spezialisierungen wie auf dem Gebiet des Atemschutzes der Höhenrettung oder im Schadstoffdienst stehen jederzeit offen. 

Anfragen nehmen wir gerne auf unserer Facebookfanseite unter https://www.facebook.com/FeuerwehrGloggnitzStadt/ oder telefonisch und per WhatApp unter 06766378861 jederzeit gerne entgegen.

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Nächtlicher Verkehrsunfall – S6 zw. Gloggnitz und Neunkirchen

In der Nacht auf Montag (30.04.2018) wurde die FF Gloggnitz Stadt zu einer
Fahrzeugbergung nach einem Verkehrsunfall auf die Semmering Schnellstrasse (S6)
Richtung Semmering, zwischen Gloggnitz und Neunkirchen alarmiert. Auf Höhe
Baukilometer 7 kam ein mit zwei Personen besetzter Pkw aus noch unbekannter
Ursache von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Abwasserschacht und schlitterte
in Folge die rechte Randleitschiene entlang.

Durch den Anprall am Schachtdeckel wurde das linke Vorderrad aus der
Achsaufhängung gerissen. Beide Insassen blieben glücklicherweise unverletzt.
Nach der Absicherung der Unfallstelle und der polizeilichen Freigabe, wurde
der beschädigte Pkw von der Stadtfeuerwehr Gloggnitz mittels Last von der Schnellstrasse verbracht. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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Erneuter Schadstoffeinsatz in Gloggnitz

Gloggnitz 10.4.2018 22:52
Kurz vor Mitternacht des 10. Aprils 2018 wurde die Stadtfeuerwehr Gloggnitz zu einer größeren Ölspur im Stadtgebiet alarmiert. In der Haupt- Richter- und Hoffeldstraße bis hinauf zur Katastralgemeinde Eichberg war eine Dieselspur wahrnehmbar. Vor der Kreuzung der Hauptstraße mit der B27 bei der sogenannten Dirnbacherkurve musste von den Einsatzkräfte eine größere Diesellacke gebunden werden.

Insgesamt 3 Säcke Ölbindemittel wurden aufgebracht. Die ebenfalls alarmierte Polizei konnte die Verursacherin ausforschen. Warum die Lenkerin nicht anhielt und weitere Massnahmen wie die verständigung von Polizei und Feuerwehr veranlasste ist nicht bekannt. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. 

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Großeinsatz der Feuerwehr nach Schadstoffaustritt bei ÖBB Kesselwagon in Gloggnitz Eichberg

NÖ/ Bez. NK: Großeinsatz der Feuerwehr nach Schadstoffaustritt bei ÖBB
Kesselwagon in Gloggnitz Eichberg!

Gegen 10:30 Uhr schlug am heutigen Sonntag ein Wanderer Alarm, dass bei
einem ÖBB Kesselwagon eines Güterzuges in Gloggnitz Eichberg eine vorerst
noch unbekannte Flüssigkeit austritt. Umgehend wurde von der
Bezirksalarmzentrale die höchste Schadstoff Alarmstufe ausgerufen und
insgesamt 10 Feuerwehren inkl. dem Schadstoffzug des Bezirkes Neunkirchen
sowie der Schadstoffeinheit Gloggnitz alarmiert.

Seitens der ersten Kräfte der örtlich zuständigen Feuerwehr Gloggnitz
Eichberg wurde die Schadstelle am Bahnhof Gloggnitz Eichberg großflächig
abgesperrt und ein Brandschutz errichtet. Weiters wurde über die
Kennzeichnung der Stoff ausfindig gemacht. Hierbei stellte sich heraus, dass
es sich um geladenes Methanol handelt. Da Methanol ein leicht entzündlicher
Stoff ist, war in der Anfangsphase größte Vorsicht geboten. Mit Messgeräten
wurde die Konzentration in der näheren Umgebung gemessen und so die weiteren
Absperrmaßnahmen getroffen und ausgeweitet.

 

Seitens der Schadstoffgruppe des Bezirkes Neunkirchen wurde unter
Schutzstufe 2 Anzügen das undichte Ventil, bei dem der Stoff tröpfchenweise
austrat, provisorisch abgedichtet, bzw. der austretende Stoff mittels
Auffangbehälter aufgefangen. Nach dem erfolgreichen Abdichten übernahm ein
Schadstoffexperte der ÖBB den Wagon für die weiteren Maßnahmen.

Gegen 11:45 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden. Insgesamt
standen 10 Feuerwehren, das Rote Kreuz, die Polizei sowie die ÖBB mit
insgesamt 115 Einsatzkräften im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise
niemand. Die Südbahn musste für die Dauer des Einsatzes gesperrt werden.

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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PKW Brand auf der S6 bei Gloggnitz

Glück im Unglück hatten heute Ostermontag drei Insassen eines VW Sharans mit Wiener Kennzeichen. Gerade als das Trio auf dem Weg zum Skifahren auf den Semmering waren kam es nach dem Parkplatz Weissenbach auf der Semmeringschnellstrasse S6 km 18 zu
einer Panne.

Der verständigte Pannendienst (ÖAMTC) war rasch zur Stelle. Rechtzeitig konnte mit einem Pulverlöscher ein Entstehungsbrand im Motorraum gelöscht werden. Die
alarmierte Feuerwehr Gloggnitz kontrollierte die Brandstelle mittels
Wärmebildkamera und brachte das Fahrzeug zur Raststation Schottwien.
Die vorsorglich aus dem Auto entfernte Beladung wurde kurzer Hand in das
Transportfahrzeug der Stadtfeuerwehr verladen und mit den drei Insassen
sicher von der Autobahn gebracht. 

„Wie wichtig das Mitführen eines Feuerlöschers ist unterstreicht einmal mehr
die Tatsache, dass durch das rasche und richte Eingreifen eines Ersthelfers
(ÖAMTC Mitarbeiter Walter Weißenböck) ein Totalschaden am Fahrzeug
verhindert werden konnte“, so Einsatzleiter BR Thomas Rauch.

Empfehlenswert wäre jedoch das Mitführen eines Schaumlöscher da wenn das
Pulver in die Fahrgastzelle gelangt womöglich mehr Schaden als Nutzen
entstehen kann. Das feine Pulver verteilt sich auch dort wo kein Feuer ist
und eine aufwendige Reinigung die Folge ist. Auch die beigemengten Salze in
Pulverlöscher können im Motorraum zu möglichen Korrosionsschäden führen da
auch hier das Pulver nicht restlos entfernt werden kann.

Weiterführender Link: http://helpv2.orf.at/stories/1682726/index.html

Dies war bereits der vierte Einsatz seit Gründonnerstag für die
ehrenamtliche Helfer aus Gloggnitz.

Text und Fotos: Einsatzdoku – Thomas Rauch – FF Gloggnitz Stadt

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Besuch aus Ungarn

GLOGGNITZ / Wie einfach es sein kann, Sprachbarrieren zu überwinden, zeigte sich  dieser Tage bei der Stadtfeuerwehr Gloggnitz. Eine starke Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Nagylozs kam auf Besuch. Eingefädelt hat den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch Edina Pinter, die seit einigen Jahren selbst aktives Mitglied der Stadtfeuerwehr ist, ihre Wurzeln aber bei der Feuerwehr Nagylozs hat, und ihren ehemaligen Kameraden nicht nur Gloggnitz, sondern eben auch das Freiwillige Feuerwehrwesen in Österreich zeigen wollte. „Und man erkennt schon viele Gemeinsamkeiten“ so Kommandant Thomas Rauch, der die Kameraden unter Kommandant Marton Arpad im Feuerwehrhaus willkommen heißen konnte.

Man tauschte sich gegenseitig ist und präsentierte natürlich auch den Fahrzeugpark.
„Und wenn gerade niemand dolmetschen konnte, wurde halt mit Händen und Füßen gestikuliert“ so Thomas Rauch schmunzelnd und weiter „die Sprache der Feuerwehr ist aber international und so versteht man sich schon ganz leicht“.

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein sprachen die ungarischen Kameraden auch gleich eine Gegeneinladung nach Nagylozs aus, der die Gloggnitzer Wehr sicher gerne nachkommen wird.  Die Feuerwehr Nagylosz (zu Deutsch Losing) ist Nähe Sopron und wurde 1872 gegründet, die Gründung der Feuerwehr Gloggnitz geht auf das Jahr 1864 zurück.

Text und Fotos: GERHARD BRANDTNER

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sicheres Osterfeuer

In wenigen Tagen lodern wieder viele tausend Osterfeuer doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Leider geraten regelmäßig Brände außer Kontrolle. Die Folge sind hohe Sach- oder sogar Personenschäden. Zudem werden die Feuerwehren aber auch durch viele Fehlalarme belastet, weil Osterfeuer unsachgemäß abgebrannt werden.

Die Feuerwehren geben deshalb diese zwölf Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde anzumelden.
    Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz; der Umwelt zuliebe.
    Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 40Meter) ein.
    Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius).
    Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden.
    Längere Kühlungen können zur Unterkühlung der betroffenen Person führen.
    Alarmieren Sie sofort den Rettungsdienst über die Notrufnummer 144.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf  122 zu alarmieren.
    Wir sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und bei Gefahr zu helfen.
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Verkehrsunfall – S6 zw. Gloggnitz und Neunkirchen

Der Winter zeigte am heutigen Dienstag (06.03.2018) noch einmal seine
Krallen! Dichter Schneefall in den frühen Morgenstunden bzw. dem Vormittag
führte auf vielen Straßen zu winterlichen Fahrbahnverhältnissen. Die
rutschigen Fahrbahnen führten auch zu zahlreichen Verkehrsunfällen im
Frühverkehr!

Auf der Semmering Schnellstraße (S6) verlor eine Lenkerin zwischen Gloggnitz
und Neunkirchen (beide Bez. Neunkirchen) die Kontrolle über ihren Wagen und
touchierte die Leitwand. Der fahruntaugliche Pkw wurde von der
Stadtfeuerwehr Gloggnitz mittels Last geborgen und von der Unfallstelle
verbracht. Die Lenkerin blieb unverletzt. Für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz
war dies an diesem Dienstag bereits der zweite Einsatz. Die Feuerwehr
Einsatzkräfte mussten bereits gegen 5:50 Uhr zu einem Brandverdacht ins
Stadtgebiet ausrücken.

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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Pkw stürzt in zugefrorenes Bachbett

Zu einer Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall wurde am Montagnachmittag die
Freiwillige Feuerwehr Raach nach Greith gerufen. Ein Lenker kam mit seinem
Wagen von der schneeglatten Fahrbahn ab und stürzte in ein zugefrorenes
Bachbett.

Vom Einsatzleiter wurde die Stadtfeuerwehr Gloggnitz mit dem Last
nachgefordert, welche den Wagen in Folge mittels Kran aus dem Bachbett barg.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Fotos: Einsatzdoku – Lechner

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