Dramatische Szenen spielten sich am Donnerstagabend den 16. Februar 2o12 im Landespflegeheim Gloggnitz ab. Um 17:12 wurden die Mitglieder der FF Gloggnitz Stadt zu einem Brandmeldealarm in das Landespensionistenheim Gloggnitz alarmiert. Anders als bei den letzten Alarmen handelte es sich diesmal nicht um einen Fehlalarm. In einem Zimmer in dem eine 85 und 75-jährige Heimbewohnerin untergebracht waren, brach aus noch unbekannter Ursache im Bereich des Bettes ein Brand aus. Eine Pflegerin des Landespflegeheimes reagierte sofort und rettete eine der beiden Bewohnerinnen aus dem Zimmer.

Der Kommandantstellvertreter der Feuerwehr Gloggnitz Siegfried Borlak der aufgrund des Anfahrtsweges direkt die Einsatzadresse angefahren hat, wurde umgehend darüber in Kenntnis gesetzt, dass es sich um einen bestätigten Zimmerbrand handelte. Borlak überlegte nicht lange und unterstützte die Pflegerin bei der Rettung der Bewohnerin. Der ebenfalls anwesende Heimarzt und ein weiteres Feuerwehrmitglied der Stadtfeuerwehr, Ehrenkommandant Stellvertreter Karl Kiengraber begaben sich ebenfalls in das verrauchte Zimmer um die zweite Person zu retten. Währenddessen lief ein Großeinsatz der Einsatzkräfte an. Sechs Feuerwehren, mehrere Rettungswägen des Roten Kreuzes Gloggniz, der Notarztwagen Neunkirchen sowie die Polizei wurden zum Einsatzort entsandt. Der Brand wurde mittlerweile von den Ersthelfern mittels Feuerlöscher weitgehend gelöscht. Der Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf Nachlöscharbeiten und Belüften des verrauchten Bereiches. Eines ist sicher: hätten die vier Lebensretter nicht so rasch gehandelt, hätte es zu einer Katastrophe kommen können, ist sich Silvia Csillag (Direktorin) und Einsatzleiter Thomas Rauch sicher.
Text und Foto Patrick Lechner EINSATZDOKU