Brand – Alarmstufe 2

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr, Polizei und Rotes Kreuz ist es am späten Donnerstagnachmittag in Gloggnitz gekommen. Grund für den Einsatz der Alarmstufe 2 war ein rauchender Hackschnitzelbunker beim Pflege- und Betreuungszentrum Gloggnitz.

Vorort wurde vom Einsatzleiter Brandrat Thomas Rauch ein Glimmbrand im Hackschnitzelbunker vorgefunden. Unter umluftunabhängigem Atemschutz begab sich ein Trupp in das Innere des Hackschnitzelbunkers, nachdem dieser von der Wartungsfirma stromlos gemacht wurde. Für die insgesamt fünf alarmierten Feuerwehren und das Rote Kreuz wurde ein Bereitstellungsraum eingerichtet, um gezielt Kräfte zum Einsatz zu bringen. Nachdem die Glutnester freigelegt wurden, konnten diese gezielt abgelöscht werden. Teile der Hackschnitzel mussten unter Atemschutz in mühevoller Arbeit händisch ausgeräumt werden.

Um 18:35 Uhr konnte vom Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden.Für die Pflegeheimbewohner befand zu keinem Zeitpunkt Gefahr!

Die in der Vergangenheit regelmäßig abgehaltenen Übungen zwischen der örtlich zuständigen Feuerwehr Gloggnitz und dem Pflegepersonal führten zu einem reibungslosen Einsatz, zeigten sich die Direktorin Silvia Csillag und der Einsatzleiter Thomas Rauch zufrieden über den raschen Einsatzerfolg!

Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit 50 Mitgliedern sowie das Rote Kreuz mit zwei RTWs, dem BEL und mehrere Streifen der Polizei im Einsatz. Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird von der Polizei erhoben.

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MTFA – ein Fahrzeugtyp – zwei individuelle Lösungen

In der Regel ist ein Mannschaftstransportfahrzeug mit oder ohne Allrad (MTF/MTFA) ein 9-Sitzer mit maximal 3.5 to höchstzulässigem Gesamtgewicht.

Diese Fahrzeuge dienen meist zum Transport von Einsatzmannschaft und werden ab und an zu einem Kommandofahrzeug adaptiert.

links MTFA Glognitz, rechts MTFA Loipersbach


Laut Zusatzfeststellung MTF 2015 darf für ein Mannschaftstransportfahrzeug in Niederösterreich die höchstzulässige Gesamtmasse maximal 5.500 kg betragen. Ebenso kann die Darstellung in Form einer Doppelkabine mit Pritsche gewählt werden.
Die Besatzung kann zwischen sechs und sieben Personen variieren.

Diese Zusatzfeststellung erlaubte somit den Feuerwehren Loipersbach und Gloggnitz Stadt nicht nur ein Fahrzeug für den reinen Transport von neun Personen zu nutzen, sondern ermöglicht vielmehr den Einsatz eines universalen Fahrzeuges mit einer Besatzung 1:5 bzw. 1:6 sowie den Transport von weiteren Einsatzgeräten, um sogenannte Kleineinsätze abzuarbeiten. Ein Fahrzeug mit Ladebordwand mit fixer und notwendiger Beladung macht dieses Einsatzfahrzeug noch flexibler und effizienter.

In unserem Nachbarland Deutschland haben sich diesbezüglich sogenannte Logistik bzw. Gerätewägen bereits seit Jahren etabliert.

Generelle Überlegungen
· Allradfahrzeug (Gerade bei ungleichmäßige möglicher Beladung eine Notwendigkeit in unserem Einsatzgebiet)
· Alle Ausführungen auf Normgrößen von EURO-Paletten auslegen.
· Möglichkeit von Doppelpaletten
· Halterungen für Paletten und Hubwagen/Rodel
· Möglichkeit der 1-Mann-Bedienung sollte gegeben sein
· Rollcontainersystem
· Lenken mit B-Führerschein
· mehr als nur Transport von Personen
· kleine taktische Einheit die flexibel in den Einsatz gehen kann

Somit zeichnet sich beide Fahrzeug vor allem durch die flexiblen Einsatz und Belademöglichkeiten aus.

So können in kurzer Zeit Rollcontainer für die unterschiedlichsten Einsatzarten verladen werden. Das Einsatzspektrum ist vielfältig etwa nach Überschwemmungen mit Tauchpumpen, Ölsperren, Sandsäcke, Verkehrszeichen, Motorsägen – oder auch Transportdienste für Lebensmittel, Feldbetten oder Matratzen sind denkbar – die flexible Verwendungsmöglichkeit als Logistikfahrzeug war bei den Anschaffungsüberlegungen ein wichtiger Faktor.

Die Verwendung von Rollcontainern erlaubt eine effizientere Platznutzung sowohl im Fahrzeug wie auch im Feuerwehrhaus.

Sowohl in Gloggnitz als auch in Loipersbach hebt die Zepro Ladeboardwand 1.000 kg, die Zuladung beträgt ebenfalls 1.000 kg.

In Gloggnitz sind mehrere Rollcontainer in Planung bzw. bereits im Einsatz.
Zwei Rollcontainer Atemschutz mit Reserveflaschen, ein Container für Wassergebrechen mit Nasssauger und Pumpenmaterial,
ein Ölwehrcontainer und zwei Container für die umfangreiche Schadstoffausrüstung.

Auch die Loipersbacher Kameraden werden in Zukunft auf diverse Rollcontainer setzten.

Das MTFA in Gloggnitz beinhaltet die Variante der sogenannten selbstaufrollenden Plane. Die Seitenwand ist 600 mm hoch, hier ist auch wie auf der Stirnseite der Ladefläche eine Airlineschiene zum Befestigen der Container und anderer Transportmaterialien angebracht.

Da auf Ladesicherung großer Wert gelegt wird wurde umfangreiches Sicherungsmaterial angeschafft.

Beleuchtung
Die Umfeldbeleuchtung sowie die Beleuchtung in den Gerätekästen und auf der Ladefläche werden durch moderne LED-Leuchten umgesetzt. Die Ausstattung entspricht jener der Baurichtlinie für Mannschafts-transportfahrzeuge.

In Loipersbach ein ähnliches Bild.
Das Fahrzeug verfügt auf der Fahrerseite über eine Schiebeplane, um die Beladung mittels Stapler zu erleichtern. Auf der Beifahrerseite verfügt das Fahrzeug über eine Zugangstür, um rasch kleineres Material zu beladen.
Der Teil vor der Tür ist als nach oben ausklappbare Wand ausgeführt,
welche bei der Verwendung des Fahrzeuges beispielsweiße als Atemschutzsammelplatz einen Wetterschutz bietet.

Beide Fahrzeuge wurden in Wiener Neudorf bei Mercedes Benz Pappas Auto GmbH gekauft. Loipersbach wählte als Aufbauer die Fa. Weinknecht, jenes der Gloggnitzer Kameraden wurde in Weissenbach an der Triesting bei Hannes Kriessl aufgebaut. Die Planen wurden bei Plecher Planen in Wöllersdorf gefertigt. Bei den elektrischen Komponenten setzte man auf zwei verschiedene Lösungen, in Gloggnitz wurde auf die Technik der Firma Tritec in Neunkirchen gesetzt und diese auch dort verbaut, das Fahrzeug aus Loipersbach verfügt über Ausrüstung der Firma Hänsch, welche über HTTP zugekauft wurde.

Fahrzeugdaten
Gloggnitz
Mercedes-Benz Sprinter Fahrgestell Doppelkabine 519 CDI lang 4×4
Euro 6
Motorleistung: 140 kW (190 PS)
Radstand: 4325 mm
Allrad zuschaltbar mit Getriebeuntersetzung
Automatikgetrieben 7G-TRONIC Plus

Loipersbach
Bis auf den etwas kürzere Radstand (3665mm) wurde auf die nahezu idente Ausstattung gesetzt.

Die Rückfahrkamera kann im Gloggnitzer Fahrzeug auch ohne Einlegen des Retourganges in Betrieb genommen werden
und so die Vorgänge beim Be- und Entladen beobachtet werden.

Ein Hubwagen und eine Sackrodel komplettieren die Standardbeladung des MTFA in Gloggnitz. In Loipersbach wird diese Ausrüstung bei Bedarf verladen.

Beim Gloggnitzer Fahrzeug ist zwischen Fahrer und Beifahrersitz ein sogenannter „Aktiontower“ – wie man diesen auch bei anderen Einsatzfahrzeugen kennt – installiert.

Hier lagern Handlampen, div. Schreibutensilien udgl., da das Loipersbacher Fahrzeug über eine Doppelsitzbank verfügt, war diese Lösung hier nicht möglich. Unter der Sitzbank bzw. in den Unterbaukästen sind alle weiteren Ausrüstungsgegenstände wie Feuerlöscher, Erstehilferucksack etc. gelagert.

Sondersignale
Gloggnitz
Fa. Tritec
Warnbalken-LED XPERT-LP 4PRO-2PROM/4PF – mit integrieter Lautsprecherdurchsage
Integriertes Bedien-, Sirenen- und Leistungsmodulsystem EUROSMART Gen2.2 Version
im Kühlergrill verbaut zwei Blitzleuchte-LED mPOWER4
Für Einsätze speziell auf Verkehrsflächen (Semmeringschnellstraße S6 und Bundesstraßen B17 u. B27) Heckwarnsystem-LED HWS12-TWIN

Loipersbach
Fa. HTTP
Kennleuchten Comet LED
Tonfolgeanlage elektrisch mit Sprachdurchsage gemeinsam mit den Frontblitzern Sputnik im Kühlergrill verbaut.
Bedienteil HBE300
Heckblitzer, Bremslicht, Blinker ausgeführt als LED-Leuchten Sputnik Compact
Lauflichtanlage Commander SC zur Absicherung auf Verkehrsflächen
Umfeldbeleuchtungen ZoneLight auf beiden Fahrzeugseiten sowie im Heck

Die Finanzierung
In Gloggnitz gab es HalbeHalbe. 50% der Kosten (abzüglich Förderung und Refundierung der Mehrwertsteuer zu gleichen Teilen) übernahmen die Stadtgemeinde und die Feuerwehr.

Auch in Loipersbach wurden die Kosten geteilt, die Rückerstattung der Mehrwertsteuer wird auch hier auf den jeweiligen geleisteten Finanzierungsanteil von Feuerwehr und Gemeinde aufgeteilt.
Die Fahrzeugförderung wird vom Anteil der Florianis abgezogen.

Fahrerausbildung
In Loipersbach hat die Ausbildung für die 5,5 Tonnen-Lenkberechtigung bereits begonnen. In Gloggnitz ist diese aktuell in der Umsetzung.

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S6 – erneut PKW am Dach

Am Samstagnachmittag (18.07.2020) wurde die FF Gloggnitz Stadt, das RK Gloggnitz, der Notarzthubschrauber C3, die Autobahnpolizei und ASFINAG zu einem Verkehrsunfall nach Überschlag auf die Semmering Schnellstrasse (S6) Richtung Wiener Neustadt alarmiert. Der erste Eindruck am Unfallort ließ die Einsatzkräfte auf einen schlimmen Ausgang deuten. Ein Lenker aus dem steirischen Bezirk Murtal kam mit seinem Wagen auf der regennassen Fahrbahn ins schleudern, prallte gegen die Leitwand und überschlug sich mehrmals, bis der Wagen auf dem Dach am zweiten Fahrstreifen zu liegen kam. Durch den Anprall und die Überschläge wurde der Kleinwagen massiv verformt.

Umso verwunderter waren die Helfer, dass der Lenker nahezu unverletzt und selbst aus dem Wrack ausstieg. Der zwischenzeitlich gelandete Notarzthubschrauber konnte kurze Zeit später wieder abheben und einrücken. Der Mann, welcher sich allein im Fahrzeug befand, wurde zur genaueren Abklärung vom RK Gloggnitz ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Nach der polizeilichen Freigabe wurde der schwer beschädigte Unfallwagen von der FF Gloggnitz Stadt auf die Räder gestellt, mittels Last geborgen und von der S6 verbracht. Weiters wurde die Fahrbahn, welche mit ausgelaufenen Betriebsmittel verunreinigt war, mittels Bioversal gesäubert. Aufgrund der perfekten Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen konnte die S6 nach rund 30 Minuten wieder freigegeben werden. Die Semmering Schnellstrasse war für diese Zeit Richtung Wien komplett gesperrt.

Im Kurvigen Abschnitt zwischen Gloggnitz und Neunkirchen war diese heuer bereits der dritte Überschlag mit glimpflichen Ausgang für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz.

Fotos: „EINSATZDOKU – Lechner“

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Halbjahresbilanz 2020

Wie in jedem Lebensbereich hatte bzw. hat die Coronakrise ihre Spuren hinterlassen. So auch bei der Stadtfeuerwehr Gloggnitz.
Blieben wir von Infektionen verschont, so mussten dennoch zu Beginn vorallem jene Mitglieder in häusliche Quarantäne, welche durch ihre Doppelmitgliedschaft beim Roten Kreuz mit COVID-19-Verdachtsfällen in Kontakt kamen. Trotz allem konnte die Einsatzbereitschaft immer zu 100% durch eigene Kräfte sichergestellt werden.

Die Statistik weist für die ersten sechs Monate folgende Zahlen aus.
91 Einsätze mit 610 Mitgliedern und 1316 Einsatzstunden
In der Aus- und Weiterbildung wurden 16 Tätigkeiten mit 92 Mitgliedern und 209 Stunden geleistet. Hinzu kommen 8 Kurse mit 12 Mitgliedern in 50 Stunden.

Um den Betrieb Feuerwehr aufrecht zu erhalten wurden über 230 Tätigkeiten in der Verwaltung, im Fahrdienst, in der Zeugmeisterei und den unterschiedlichsten Sachgebieten von Ausbildung bis zum Vorbeugenden Brandschutz mit 789 Mitgliedern und 2077 ehrenamtlich geleistet.

Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres eine deutliche Reduktion der Gesamtstunden. 2020 3.693 Stunden (2019 waren es 5.392 Stunden).
Die Einsatzzahlen waren mit 112 Einsätzen 2019 geringfügig mehr.

Das breite Einsatzspektrum beschäftigte die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Gloggnitz auch während des Lockdowns.
Der Brand des Pfarrhofes Prigglitz, zwei tödliche Ereignisse auf der Straße und der Semmeringbasistunnelbaustelle, zahlreiche Verkehrsunfälle im Stadtgebiet und auf der Semmeringschnellstraße sorgten wieder dafür dass jahrelange Erfahrung und die stetige Aus und Weiterbildung im Ernstfall Anwendung finden konnten.

Drei Großbrände im Feuerwehrabschnitt forderten in der ersten Jahreshälfte die Feuerwehren. So waren wir mit unseren Tanklöschfahrzeugen und der Drehleiter beim Brand in einem Gewerbebetrieb in Hirschwang sowie beim Brand des Prigglitzer Pfarrhofes eingesetzt. Bei dem großen Waldbrand im Föhrenwald waren wir als Teil des 2. Zuges der 15. KHD-Bereitschaft mit unserem
Hilfeleistungsfahrzeug 3 im Einsatz als es galt Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Von größeren Wetterkapriolen der letzten Wochen blieben wir zumindest im Stadtgebiet verschont. Lediglich das Sturmtief im Februar bescherte den einen oder anderen Einsatz.

Aus ihrer unmittelbaren Notlage konnten in den ersten sechs Monaten drei Personen gerettet werden.

Erfeulich die Indienststellung unseres neuen Mannschaftstransportfahrzeuges (MTFA) welches
sich bereits bei zahlreichen Einsätzen unterschiedlichster Art bewährt hat.
Eine Aufwertung des Fahrzeuges erfolgt in den nächsten Wochen durch den Bau von diversen Rollcontainern in Eigenregie.

Ein Jahr Luftversorgungsfahrzeuge (LVF)
Vor einem Jahr konnten wir die weltweit ersten und einzigartigen Luftversorgungsfahrzeuge konzipiert für den Brand auf der Baustelle des Semmeringbasistunnel in Betrieb nehmen. Eine sinvolle Ergänzung des Feuerwehreinsatzes in unterirdischen Verkehrsanlagen wenn es darum geht ausreichend atembare Luft zu haben.

Auch unsere starke Feuerwehrjugend war 2020 trotz massiver Einschnitte in der Durchführung von Jugendstunden sehr aktiv.
Schade dass ALLE Veranstaltungen wie der Wissenstest/Wissenstestspiel, Bezirksbewerbe der Feuerwehrjugend und das jährlich
stattfindende Landeslager abgesagt werden mussten.

Ein massiver Rückschlag in der nunmehr mehr als neun Jahren andauernden Suche und Versprechen eines neuen zeitgemäßen Feuerwehrhauses für eine einsatzstarke und modern ausgerüstete Feuerwehr habt es im ersten Quartal durch den Rückzug des Baurechtsvertrages durch den Grundeigentümer gegeben.
Aktuell hat sich die Feuerwehr Gloggnitz aus allen Agenden der Grundstücksuche und Planungsarbeiten zurück gezogen.
Seit 28. Mai ist nun einmal mehr die Stadtgemeinde Gloggnitz am Zug.

Der traditionelle Heurige welcher von 25. bis 26. Juli am Gelände der Feuerwehr Gloggnitz stattfinden hätte sollen musste aufgrund der bekannten und für uns durchführbaren und unwirtschaftlichen Auflagen abgesagt werden.
Vielmehr unterstützen Sie unsere Lieferanten und kaufen Sie lokal vorort!!!

  • Getränke Bauer, Gloggnitz
  • Fleicherei Baumgartner, Gloggnitz
  • Bäckerei Wallner, Payerbach
  • Blockwirtshaus Posch, Wartmannstätten
  • Werbeinsel, Neunkirchen

Ausicht auf das 2. Halbjahr 2020
In den kommenden Tagen dürfen wir unser neuestes Fahrzeug ein sogenanntes Wechselladerfahrzeug mit Allrad und Kran
bei uns begrüßen. Um hier auch einsatzfit zu sein wird ein Großteil der Ausbildung mit Schwergewicht auf dieses Fahrzeug haben. Noch 2020 soll der neue Atemluftcontainer ebenfalls in Gloggnitz sein neues zuhause beziehen und ab dann für Brandeinsätze speziell im Semmeringbasistunnel und darüber hinaus zur Verfügung stehen.

Unsere aktuellen Berichte rund um die Stadtfeuerwehr Gloggnitz findet man auf unserer Homepage unter www.feuerwehr-gloggnitz.at, auf Facebook @fwgloggnitz, auf Instagram @fwgloggnitz und auf Twitter @fwgloggnitz Im realen Leben findet ihr uns jeden Donnerstag ab 19 Uhr in der Rennergasse 10 (gleich neben dem Tennisplatz) oder auch telefonisch unter 06766378861.

Wenn auch Ihr einen Teil Eurer Freizeit bei uns verbringen möchtet und die zahlreichen Einsätze, Übungen und sonstigen Tätigkeiten in einem spannenden, kameradschaftlichen und technischen Umfeld live miterleben möchtet dann meldet Euch ganz einfach bei uns – wir würden uns freuch auch Dich in unserem starken Team begrüßen zu dürfen.

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Sperre der S6 nach LKW Brand

Kurz vor 5 Uhr wurde am heutigen Donnerstag (09.07.2020) die Stadtfeuerwehgr Gloggnitz Stadt zu einem Lkw Anhängerbrand auf die Semmeringschnellstrasse S6 Richtung Wien alarmiert. Im Bereich der Abfahrt / Auffahrt Neunkirchen geriet ein Lkw Muldenanhänger in Brand.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Gloggnitz Stadt stand die Mulde, welche mit Holzabfällen beladen war, bereits in Vollbrand. Unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde ein Löschangriff gestartet.

Um genügend Löschwasser am Einsatzort zu haben, wurde vom Einsatzleiter Brandrat Thomas Rauch die Stadtfeuerwehr Neunkirchen mit Tanklöschfahrzeugen nachgefordert. Seitens der Autobahnpolizei wurde die S6 Richtung Wien gesperrt und der Verkehr bei Neunkirchen abgeleitet.

Der Lkw Lenker reagierte zu Beginn richtig und koppelte den Anhänger vom Zugfahrzeug ab, um dieses vor dem Feuer zu retten. Aufgrund der zahlreichen Glutnester im Muldeninneren, entschied der Einsatzleiter die Mulde mit Schaum zu fluten, und diese zu ersticken. In weiterer Folge wurde das Brandgut in eine Ersatzmulde umgeladen, und dieses kontrolliert abgelöscht. Weiters wurde der beschädigte Anhänger auf einen Tieflader verladen und verbracht. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet und die S6 wieder frei gegeben werden.

Text und Fotos einsatzdoku.at Patrik Lechner

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Kleinbus mit Rennboliden (Porsche 997) auf der S6 gestrandet

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am Sonntagabend die Stadtfeuerwehr Gloggnitz auf die Semmering Schnellstrasse (S6) Richtung Semmering zwischen Gloggnitz und Maria Schutz gerufen. Ein Mechaniker, welcher gerade vom Panoniaring in die Steiermark nach mit seinem Zugfahrzeug samt Anhänger, auf dem ein 450 PS starker Porsche 997 stand, auf der S6 unterwegs war, musste im dreispurigen Bereich der Schnellstraße am rechten Fahrstreifen aufgrund einer Panne anhalten. Da das Gespann verkehrsbehindernd zum Stillstand kam wurde die Feuerwehr für die Bergung nachgefordert. „Ein Fahrzeuge, das man nicht alle Tage von der Schnellstrasse holt“, so Einsatzleiter Thomas Rauch von der Stadtfeuerwehr Gloggnitz.

Während das Zugfahrzeug auf dem Last verladen wurde, wurde der Anhänger mit dem Porsche mit dem Feuerwehrfahrzeug zum nächsten Rastplatz Schottwien gezogen. Nach dem abgeschlossenen Einsatz wurde mit dem Besitzer und dem Flitzer noch ein Erinnerungsfoto gemacht.

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Mehrere Einsätze für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz am Samstag

Zu mehreren Einsätzen musste die Feuerwehr Gloggnitz Stadt am Samstag (27.06.2020) ausrücken. Ein Verkehrsunfall auf der Semmering Schnellstrasse (S6) Fahrtrichtung Wien beschäftigte die freiwilligen Helfer am Nachmittag. Ein Pkw kam auf der regennassen Fahrbahn ins schleudern, prallte gegen die Leitschiene und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Verletzt wurde niemand. Nach der Absicherung und der polizeilichen Freigabe wurde der Unfallwagen mittels Kran geborgen und verbracht.

Kurz darauf erneut eine Alarmierung für die Stadtfeuerwehr. In Gloggnitz Stuppach kam es zu einem Verkehrsunfall, wobei ein fahrunfähiger mittel Last geborgen werden musste.

Am Abend erneut Alarm für die FF Gloggnitz Stadt. Ein besorgter Bürger meldete einen Feuerschein im Bereich Zeile in Gloggnitz. Angesichts der Fotos auch ein gut nachvollziehbarer Grund, die Feuerwehr zu alarmieren. Umso unverständlicher für die Einsatzkräfte dass die Alarmierung der Feuerwehr von einer anwesenden Person als total überflüssig angesehen wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein Lagerfeuer unter Aufsicht handelte. Kurz darauf konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

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Rohrbruch setzt Sportgeschäft unter Wasser

Ein defekter Wasserschlauche in einer leerstehenden Gloggnitzer Wohnung führte zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz. Das Wasser suchte sich seinen Weg durch die Decke und setzte ein darunter befindliches Sportfachgeschäft regelrecht unter Wasser.

Da die Wohnung zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bewohnt war wurde ein Zugang durch die Feuerwehr hergestellt. Schnell konnte die defekte Leitung abgeschlossen werden. Mittels zweier Nasssauger wurde sowohl in der Wohnung als auch im  Geschäft das Wasser abgesaugt sowie diverse Sportartikel gemeinsam mit Mitarbeitern in ein angrenzendes Lager gebracht. 

Nach rund drei Stunden konnte die Einsatzstelle an den Geschäftsinhaber übergeben werden. 

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Schwerer Verkehrsunfall PKW landet auf dem Dach

Auf der regennassen Fahrbahn der Semmeringschnellstraße S6, ereignete sich heute früh ein schwerer Verkehrsunfall mit glimpflichem Ausgang. Bei Kilometer 15 in Fahrtrichtung Wiener Neustadt kam ein Lenker aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam am Dach liegend zum Stillstand. Der Lenker konnte unterstützt von Ersthelfern das Firmenfahrzeug selbständig verlassen. Die Verletztenversorgung und der Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus wurde durch das Rote Kreuz Gloggnitz durchgeführt. Der vorsorglich mitalarmierte Rettungshubschrauber konnte storniert werden.

Die Stadtfeuerwehr Gloggnitz führte nach der Freigabe der Unfallstelle durch die Autobahninspektion Warth die Verbringung des Unfallwracks durch. Ausgeflossene Betriebsmittel wurden gebunden und die losen Fahrzeugteile sowie auf der Autobahn verteiltes Werkzeug wurden von der Verkehrsfläche entfernt. Nach rund 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle verlassen. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war der erste Fahrstreifen gesperrt.

Der erste „Notruf“ erfolgt am Handy des Kommandanten der Feuerwehr Gloggnitz – daher ein Apell des Einsatzleiters BR Thomas Rauch (FF Gloggnitz Stadt) und OBI Patrik Lechner (Leiter der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen): „Wählen Sie IMMER den Notruf 122, 133 oder 144 um Zeitverzögerungen bei der Alarmierung zu vermeiden und den Disponenten mitunter wichtige Informationen zukommen zu la

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Versprechen gehalten

Am 21. Mai konnten wir Regina E. Hülferding einen #Kindheitstraum erfüllen! Gedacht war die Überraschung zu Ihrem 50. Geburtstag 🎉🎂. Doch da dieser im April war und das #CoronaVirus uns einen Strich durch die Rechnung machte, mußten wir unser Vorhaben etwas verschieben!

Die dankbaren, strahlenden 👀 von Regina ließen auch unser ❤️ höher schlagen. So konnte ein langersehnter Wunsch einmal mit der Drehleiter mituzfahren in Erfüllung zu gehen und Regerl konnte ihre #Heimatstadt #Gloggnitz von oben sehen!

Wir wünschen Dir an dieser Stelle nochmals ALLES ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG.

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