S6 – erneut PKW am Dach

Am Samstagnachmittag (18.07.2020) wurde die FF Gloggnitz Stadt, das RK Gloggnitz, der Notarzthubschrauber C3, die Autobahnpolizei und ASFINAG zu einem Verkehrsunfall nach Überschlag auf die Semmering Schnellstrasse (S6) Richtung Wiener Neustadt alarmiert. Der erste Eindruck am Unfallort ließ die Einsatzkräfte auf einen schlimmen Ausgang deuten. Ein Lenker aus dem steirischen Bezirk Murtal kam mit seinem Wagen auf der regennassen Fahrbahn ins schleudern, prallte gegen die Leitwand und überschlug sich mehrmals, bis der Wagen auf dem Dach am zweiten Fahrstreifen zu liegen kam. Durch den Anprall und die Überschläge wurde der Kleinwagen massiv verformt.

Umso verwunderter waren die Helfer, dass der Lenker nahezu unverletzt und selbst aus dem Wrack ausstieg. Der zwischenzeitlich gelandete Notarzthubschrauber konnte kurze Zeit später wieder abheben und einrücken. Der Mann, welcher sich allein im Fahrzeug befand, wurde zur genaueren Abklärung vom RK Gloggnitz ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Nach der polizeilichen Freigabe wurde der schwer beschädigte Unfallwagen von der FF Gloggnitz Stadt auf die Räder gestellt, mittels Last geborgen und von der S6 verbracht. Weiters wurde die Fahrbahn, welche mit ausgelaufenen Betriebsmittel verunreinigt war, mittels Bioversal gesäubert. Aufgrund der perfekten Zusammenarbeit aller Blaulichtorganisationen konnte die S6 nach rund 30 Minuten wieder freigegeben werden. Die Semmering Schnellstrasse war für diese Zeit Richtung Wien komplett gesperrt.

Im Kurvigen Abschnitt zwischen Gloggnitz und Neunkirchen war diese heuer bereits der dritte Überschlag mit glimpflichen Ausgang für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz.

Fotos: „EINSATZDOKU – Lechner“

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Halbjahresbilanz 2020

Wie in jedem Lebensbereich hatte bzw. hat die Coronakrise ihre Spuren hinterlassen. So auch bei der Stadtfeuerwehr Gloggnitz.
Blieben wir von Infektionen verschont, so mussten dennoch zu Beginn vorallem jene Mitglieder in häusliche Quarantäne, welche durch ihre Doppelmitgliedschaft beim Roten Kreuz mit COVID-19-Verdachtsfällen in Kontakt kamen. Trotz allem konnte die Einsatzbereitschaft immer zu 100% durch eigene Kräfte sichergestellt werden.

Die Statistik weist für die ersten sechs Monate folgende Zahlen aus.
91 Einsätze mit 610 Mitgliedern und 1316 Einsatzstunden
In der Aus- und Weiterbildung wurden 16 Tätigkeiten mit 92 Mitgliedern und 209 Stunden geleistet. Hinzu kommen 8 Kurse mit 12 Mitgliedern in 50 Stunden.

Um den Betrieb Feuerwehr aufrecht zu erhalten wurden über 230 Tätigkeiten in der Verwaltung, im Fahrdienst, in der Zeugmeisterei und den unterschiedlichsten Sachgebieten von Ausbildung bis zum Vorbeugenden Brandschutz mit 789 Mitgliedern und 2077 ehrenamtlich geleistet.

Zum Vergleichszeitraum des Vorjahres eine deutliche Reduktion der Gesamtstunden. 2020 3.693 Stunden (2019 waren es 5.392 Stunden).
Die Einsatzzahlen waren mit 112 Einsätzen 2019 geringfügig mehr.

Das breite Einsatzspektrum beschäftigte die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Gloggnitz auch während des Lockdowns.
Der Brand des Pfarrhofes Prigglitz, zwei tödliche Ereignisse auf der Straße und der Semmeringbasistunnelbaustelle, zahlreiche Verkehrsunfälle im Stadtgebiet und auf der Semmeringschnellstraße sorgten wieder dafür dass jahrelange Erfahrung und die stetige Aus und Weiterbildung im Ernstfall Anwendung finden konnten.

Drei Großbrände im Feuerwehrabschnitt forderten in der ersten Jahreshälfte die Feuerwehren. So waren wir mit unseren Tanklöschfahrzeugen und der Drehleiter beim Brand in einem Gewerbebetrieb in Hirschwang sowie beim Brand des Prigglitzer Pfarrhofes eingesetzt. Bei dem großen Waldbrand im Föhrenwald waren wir als Teil des 2. Zuges der 15. KHD-Bereitschaft mit unserem
Hilfeleistungsfahrzeug 3 im Einsatz als es galt Nachlöscharbeiten durchzuführen.

Von größeren Wetterkapriolen der letzten Wochen blieben wir zumindest im Stadtgebiet verschont. Lediglich das Sturmtief im Februar bescherte den einen oder anderen Einsatz.

Aus ihrer unmittelbaren Notlage konnten in den ersten sechs Monaten drei Personen gerettet werden.

Erfeulich die Indienststellung unseres neuen Mannschaftstransportfahrzeuges (MTFA) welches
sich bereits bei zahlreichen Einsätzen unterschiedlichster Art bewährt hat.
Eine Aufwertung des Fahrzeuges erfolgt in den nächsten Wochen durch den Bau von diversen Rollcontainern in Eigenregie.

Ein Jahr Luftversorgungsfahrzeuge (LVF)
Vor einem Jahr konnten wir die weltweit ersten und einzigartigen Luftversorgungsfahrzeuge konzipiert für den Brand auf der Baustelle des Semmeringbasistunnel in Betrieb nehmen. Eine sinvolle Ergänzung des Feuerwehreinsatzes in unterirdischen Verkehrsanlagen wenn es darum geht ausreichend atembare Luft zu haben.

Auch unsere starke Feuerwehrjugend war 2020 trotz massiver Einschnitte in der Durchführung von Jugendstunden sehr aktiv.
Schade dass ALLE Veranstaltungen wie der Wissenstest/Wissenstestspiel, Bezirksbewerbe der Feuerwehrjugend und das jährlich
stattfindende Landeslager abgesagt werden mussten.

Ein massiver Rückschlag in der nunmehr mehr als neun Jahren andauernden Suche und Versprechen eines neuen zeitgemäßen Feuerwehrhauses für eine einsatzstarke und modern ausgerüstete Feuerwehr habt es im ersten Quartal durch den Rückzug des Baurechtsvertrages durch den Grundeigentümer gegeben.
Aktuell hat sich die Feuerwehr Gloggnitz aus allen Agenden der Grundstücksuche und Planungsarbeiten zurück gezogen.
Seit 28. Mai ist nun einmal mehr die Stadtgemeinde Gloggnitz am Zug.

Der traditionelle Heurige welcher von 25. bis 26. Juli am Gelände der Feuerwehr Gloggnitz stattfinden hätte sollen musste aufgrund der bekannten und für uns durchführbaren und unwirtschaftlichen Auflagen abgesagt werden.
Vielmehr unterstützen Sie unsere Lieferanten und kaufen Sie lokal vorort!!!

  • Getränke Bauer, Gloggnitz
  • Fleicherei Baumgartner, Gloggnitz
  • Bäckerei Wallner, Payerbach
  • Blockwirtshaus Posch, Wartmannstätten
  • Werbeinsel, Neunkirchen

Ausicht auf das 2. Halbjahr 2020
In den kommenden Tagen dürfen wir unser neuestes Fahrzeug ein sogenanntes Wechselladerfahrzeug mit Allrad und Kran
bei uns begrüßen. Um hier auch einsatzfit zu sein wird ein Großteil der Ausbildung mit Schwergewicht auf dieses Fahrzeug haben. Noch 2020 soll der neue Atemluftcontainer ebenfalls in Gloggnitz sein neues zuhause beziehen und ab dann für Brandeinsätze speziell im Semmeringbasistunnel und darüber hinaus zur Verfügung stehen.

Unsere aktuellen Berichte rund um die Stadtfeuerwehr Gloggnitz findet man auf unserer Homepage unter www.feuerwehr-gloggnitz.at, auf Facebook @fwgloggnitz, auf Instagram @fwgloggnitz und auf Twitter @fwgloggnitz Im realen Leben findet ihr uns jeden Donnerstag ab 19 Uhr in der Rennergasse 10 (gleich neben dem Tennisplatz) oder auch telefonisch unter 06766378861.

Wenn auch Ihr einen Teil Eurer Freizeit bei uns verbringen möchtet und die zahlreichen Einsätze, Übungen und sonstigen Tätigkeiten in einem spannenden, kameradschaftlichen und technischen Umfeld live miterleben möchtet dann meldet Euch ganz einfach bei uns – wir würden uns freuch auch Dich in unserem starken Team begrüßen zu dürfen.

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Sperre der S6 nach LKW Brand

Kurz vor 5 Uhr wurde am heutigen Donnerstag (09.07.2020) die Stadtfeuerwehgr Gloggnitz Stadt zu einem Lkw Anhängerbrand auf die Semmeringschnellstrasse S6 Richtung Wien alarmiert. Im Bereich der Abfahrt / Auffahrt Neunkirchen geriet ein Lkw Muldenanhänger in Brand.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Gloggnitz Stadt stand die Mulde, welche mit Holzabfällen beladen war, bereits in Vollbrand. Unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde ein Löschangriff gestartet.

Um genügend Löschwasser am Einsatzort zu haben, wurde vom Einsatzleiter Brandrat Thomas Rauch die Stadtfeuerwehr Neunkirchen mit Tanklöschfahrzeugen nachgefordert. Seitens der Autobahnpolizei wurde die S6 Richtung Wien gesperrt und der Verkehr bei Neunkirchen abgeleitet.

Der Lkw Lenker reagierte zu Beginn richtig und koppelte den Anhänger vom Zugfahrzeug ab, um dieses vor dem Feuer zu retten. Aufgrund der zahlreichen Glutnester im Muldeninneren, entschied der Einsatzleiter die Mulde mit Schaum zu fluten, und diese zu ersticken. In weiterer Folge wurde das Brandgut in eine Ersatzmulde umgeladen, und dieses kontrolliert abgelöscht. Weiters wurde der beschädigte Anhänger auf einen Tieflader verladen und verbracht. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet und die S6 wieder frei gegeben werden.

Text und Fotos einsatzdoku.at Patrik Lechner

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Kleinbus mit Rennboliden (Porsche 997) auf der S6 gestrandet

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde am Sonntagabend die Stadtfeuerwehr Gloggnitz auf die Semmering Schnellstrasse (S6) Richtung Semmering zwischen Gloggnitz und Maria Schutz gerufen. Ein Mechaniker, welcher gerade vom Panoniaring in die Steiermark nach mit seinem Zugfahrzeug samt Anhänger, auf dem ein 450 PS starker Porsche 997 stand, auf der S6 unterwegs war, musste im dreispurigen Bereich der Schnellstraße am rechten Fahrstreifen aufgrund einer Panne anhalten. Da das Gespann verkehrsbehindernd zum Stillstand kam wurde die Feuerwehr für die Bergung nachgefordert. „Ein Fahrzeuge, das man nicht alle Tage von der Schnellstrasse holt“, so Einsatzleiter Thomas Rauch von der Stadtfeuerwehr Gloggnitz.

Während das Zugfahrzeug auf dem Last verladen wurde, wurde der Anhänger mit dem Porsche mit dem Feuerwehrfahrzeug zum nächsten Rastplatz Schottwien gezogen. Nach dem abgeschlossenen Einsatz wurde mit dem Besitzer und dem Flitzer noch ein Erinnerungsfoto gemacht.

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Mehrere Einsätze für die Stadtfeuerwehr Gloggnitz am Samstag

Zu mehreren Einsätzen musste die Feuerwehr Gloggnitz Stadt am Samstag (27.06.2020) ausrücken. Ein Verkehrsunfall auf der Semmering Schnellstrasse (S6) Fahrtrichtung Wien beschäftigte die freiwilligen Helfer am Nachmittag. Ein Pkw kam auf der regennassen Fahrbahn ins schleudern, prallte gegen die Leitschiene und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Verletzt wurde niemand. Nach der Absicherung und der polizeilichen Freigabe wurde der Unfallwagen mittels Kran geborgen und verbracht.

Kurz darauf erneut eine Alarmierung für die Stadtfeuerwehr. In Gloggnitz Stuppach kam es zu einem Verkehrsunfall, wobei ein fahrunfähiger mittel Last geborgen werden musste.

Am Abend erneut Alarm für die FF Gloggnitz Stadt. Ein besorgter Bürger meldete einen Feuerschein im Bereich Zeile in Gloggnitz. Angesichts der Fotos auch ein gut nachvollziehbarer Grund, die Feuerwehr zu alarmieren. Umso unverständlicher für die Einsatzkräfte dass die Alarmierung der Feuerwehr von einer anwesenden Person als total überflüssig angesehen wurde. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein Lagerfeuer unter Aufsicht handelte. Kurz darauf konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

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Rohrbruch setzt Sportgeschäft unter Wasser

Ein defekter Wasserschlauche in einer leerstehenden Gloggnitzer Wohnung führte zu einem mehrstündigen Feuerwehreinsatz. Das Wasser suchte sich seinen Weg durch die Decke und setzte ein darunter befindliches Sportfachgeschäft regelrecht unter Wasser.

Da die Wohnung zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bewohnt war wurde ein Zugang durch die Feuerwehr hergestellt. Schnell konnte die defekte Leitung abgeschlossen werden. Mittels zweier Nasssauger wurde sowohl in der Wohnung als auch im  Geschäft das Wasser abgesaugt sowie diverse Sportartikel gemeinsam mit Mitarbeitern in ein angrenzendes Lager gebracht. 

Nach rund drei Stunden konnte die Einsatzstelle an den Geschäftsinhaber übergeben werden. 

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Schwerer Verkehrsunfall PKW landet auf dem Dach

Auf der regennassen Fahrbahn der Semmeringschnellstraße S6, ereignete sich heute früh ein schwerer Verkehrsunfall mit glimpflichem Ausgang. Bei Kilometer 15 in Fahrtrichtung Wiener Neustadt kam ein Lenker aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam am Dach liegend zum Stillstand. Der Lenker konnte unterstützt von Ersthelfern das Firmenfahrzeug selbständig verlassen. Die Verletztenversorgung und der Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus wurde durch das Rote Kreuz Gloggnitz durchgeführt. Der vorsorglich mitalarmierte Rettungshubschrauber konnte storniert werden.

Die Stadtfeuerwehr Gloggnitz führte nach der Freigabe der Unfallstelle durch die Autobahninspektion Warth die Verbringung des Unfallwracks durch. Ausgeflossene Betriebsmittel wurden gebunden und die losen Fahrzeugteile sowie auf der Autobahn verteiltes Werkzeug wurden von der Verkehrsfläche entfernt. Nach rund 45 Minuten konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle verlassen. Für die Dauer des Feuerwehreinsatzes war der erste Fahrstreifen gesperrt.

Der erste „Notruf“ erfolgt am Handy des Kommandanten der Feuerwehr Gloggnitz – daher ein Apell des Einsatzleiters BR Thomas Rauch (FF Gloggnitz Stadt) und OBI Patrik Lechner (Leiter der Bezirksalarmzentrale Neunkirchen): „Wählen Sie IMMER den Notruf 122, 133 oder 144 um Zeitverzögerungen bei der Alarmierung zu vermeiden und den Disponenten mitunter wichtige Informationen zukommen zu la

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Versprechen gehalten

Am 21. Mai konnten wir Regina E. Hülferding einen #Kindheitstraum erfüllen! Gedacht war die Überraschung zu Ihrem 50. Geburtstag 🎉🎂. Doch da dieser im April war und das #CoronaVirus uns einen Strich durch die Rechnung machte, mußten wir unser Vorhaben etwas verschieben!

Die dankbaren, strahlenden 👀 von Regina ließen auch unser ❤️ höher schlagen. So konnte ein langersehnter Wunsch einmal mit der Drehleiter mituzfahren in Erfüllung zu gehen und Regerl konnte ihre #Heimatstadt #Gloggnitz von oben sehen!

Wir wünschen Dir an dieser Stelle nochmals ALLES ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG.

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neues Fahrzeug mit erhöhtem Einsatzwert

Gleich dreifachen Grund zur Freunde hatte die Stadtfeuerwehr Gloggnitz am 4. Mai. An diesem Tag wird nicht nur dem Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehren gedacht, sondern dieses Datum ist auch der Gründungstag der Gloggnitzer Florianis.

Am 4. Mai 1864 schlossen sich engagierte Männer in der Stadt zusammen und gründeten die erste Wehr. „Die Stadtfeuerwehr Gloggnitz ist auch eine der ältesten Wehren im Bundesland“ so Feuerwehrkommandant Thomas Rauch.

Und weil man an diesem Tag dann „Geburtstag“ feiert, gab es auch ein tolles Geschenk. Gerade rechtzeitig zum Gründungstag konnte ein neues Fahrzeug in Dienst gestellt werden. „Das neue Mannschaftstransportfahrzeug mit Allrad, kurz MTFA, wurde uns übergeben“ freut sich Thomas Rauch.

Rund 107.000 💶 wurden dafür in die Hand genommen. Die Investition in die Sicherheit haben sich die Feuerwehr und die Stadtgemeinde geteilt.

„Eine Förderung von 6.000 Euro sowie die Refundierung der Mehrwertsteuer kommen vom Land Niederösterreich“ betonten Thomas Rauch wie auch Bürgermeisterin Irene Gölles (Liste „Wir für Gloggnitz“).

Das neue Fahrzeug kann sechs Feuerwehrmitglieder transportieren, die Ladefläche bietet Platz für vier Rollcontainer beziehungsweise einer Zuladung von rund 1️⃣0️⃣0️⃣0️⃣ Kilogramm.

Thomas Rauch: „Somit ist diese Einsatzfahrzeug flexibel einsetzbar, gerade wenn es darum geht, bei verschiedenen Elementarereignissen Hilfe zu leisten“, so Thomas Rauch.

Unter Einhaltung aller „Covid-Maßnahmen“ wurde das neue Fahrzeug im kleinen Rahmen vorgestellt. Neben dem Kommando der Wehr konnte Thomas Rauch auch Landesfeuerwehrrat Josef Huber und sowie Irene Maria Goelles und Peter Kasper von der Liste „Wir für Gloggnitz“, Iris Hintringer von der SPÖ, Johann Schabauer von den Grünen und Thomas Hardteck von der FPÖ willkommen heißen.

Die Feuerwehr freut sich über ein neues Fahrzeug. Im Bild Christoph Brandtner, Thomas Rauch, Irene Gölles, Peter Kasper, Iris Hintringer, Thomas Hardteck, Johann Schabauer, Siegfried Borlak, Josef Huber und Mario Kremnitzer.

Danke an dieser Stelle auch an Hannes Kriessl, Franz Haring Mercedes Pappas und Plecher Planen e.U. für die Umsetzung des Projektes 👍‼️

Text und Foto: Gerhard Brandtner

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Denkmalgeschützter Pfarrhof in Prigglitz in Flammen

Ein spektakulärer Brand hielt heute früh 110 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Bezirk Neunkirchen auf Trab. Gegen 5 Uhr brach aus bisher unbekannter Ursache im Pfarrhof der Ortskirche in Prigglitz bei Gloggnitz ein Feuer aus. Die ersten Notrufe von Anrainern in der Bezirksalarmzentrale der Feuerwehren ließen bereits Schlimmes befürchten. Die Nachbarn meldeten, dass bereits meterhohe Flammen aus dem Dachstuhl des Gebäudes schlugen und auch auf die Kirche übergreifen könnten. Aufgrund der dramatischen Berichte der Augenzeugen, ließ der Disponent die zweithöchste Alarmstufe auslösen. Was die anrückenden Feuerwehren zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, dass sich eine im Pfarrhof lebende Familie nur durch einen Sprung aus einem Fenster im ersten Stock ins Freie retten konnte. Die Eltern und ihre beiden Kinder blieben dabei unverletzt, erlitten aber einen Schock.

Als die ersten Einsatzkräfte beim brennenden Pfarrhof eintrafen, stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Da ein Innenangriff aufgrund der hohen Brandintensität nicht mehr möglich war, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf den Schutz der historischen Pfarrkirche. Der mitten im Ortszentrum platzierte dreischiffige Sakralbau stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist dem Heiligen Nikolaus geweiht. Durch die enorme Hitzebelastung und den heftigen Funkenflug bestand kurzfristig die Gefahr, dass auch das Gotteshaus selbst und ein angebauter Stadl in Brand gesteckt werden könnte. Das konnten die 110 Löschkräfte durch einen umfassenden Außenangriff mit mehreren Rohren verhindern. Zu diesem Zweck mussten einige Trupps mit ihren Schlauchleitungen auch am Friedhof in Stellung gehen.

Das Feuer war nach einer Stunde unter Kontrolle, dennoch entstand enormer Sachschaden. Die Kirche und der Stadl konnte von den Einsatzkräften gerettet werden. Die Brandursache ist unklar, die Ermittlungen der Polizei werden noch heute aufgenommen.

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