DLK und HLF zur Unterstützung bei Wohnungsbrand

Zu einem Zimmerbrand (Alarmstufe 2) nach Raach wurden am Freitagnacht 22-11-2019 gegen 22:30 Uhr die Feuerwehren Raach und Otterthal gerufen. Ein Anrufer meldete in der BAZ Neunkirchen einen Brand in einem Wohnhaus nahe dem Feuerwehrhaus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Eingangsbereich und den Fenstern. Zu diesem Zeitpunkt stand das Wohnhaus bereits zum größten Teil in Vollbrand!

Vom Einsatzleiter wurde umgehend die Alarmstufe auf 3 erhöht und über die BAZ Neunkirchen die Feuerwehren Gloggnitz Weissenbach, Gloggnitz Stadt, Trattenbach, Kirchberg am Wechsel und die Betriebsfeuerwehr Huyck Wangner Austria mit dem Atemluftfahrzeug nachalarmiert. Weiters zum Einsatzort wurden das Rote Kreuz und die Polizei entsandt.

Die Hausbesitzerin wurde noch vor Eintreffen der ersten Feuerwehren vom Nachbarn ins Freie gebracht, was ihr mit Sicherheit das Leben rettete. Unter schweren Atemschutz wurde ein Aussen und Innenangriff gestartet. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Um die zahlreichen Glutnester zu finden, wurden diese mittels Wärmebildkamera aufgespürt. Hierfür mussten Teile der Zwischendecke geöffnet werden. Weiters wurde zur Kontrolle die Dachhaut geöffnet. Die Hausbesitzerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Roten Kreuz Gloggnitz ins Landesklinikum Neunkirchen gebracht. Der Nachbar wurde ebenfalls mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, verweigerte allerdings einen Transport ins Krankenhaus. Nach rund 1,5 Stunden konnte vom Einsatzleiter „Brand Aus“ gegeben werden. Das gesamte Wohnhaus wurde durch den Brand zerstört. Für die Frau wurde bereits ein Notquartier im Ort organisiert. Was den Brand ausgelöst hat ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat die Erhebungen aufgenommen. Gegen Mitternacht konnten alle Feuerwehren bis auf die örtlich zuständige Feuerwehr Raach in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Insgesamt standen sieben Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 80 Mitgliedern im Einsatz. Weiters das Rote Kreuz mit einem Rettungs und Krankentransportwagen sowie dem Bezirkseinsatzleiter mit sieben Mitgliedern und der Exekutive.

Fotos (c) EINSATZDOKU

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