Schadstoffunfall in Gloggnitz – Frau im Spital

Zu einem Schadstoffeinsatz musste die Feuerwehr Gloggnitz Stadt am Ostersonntag gegen 11:30 Uhr ins Stadtgebiet ausrücken. Vermutlich bei Reinigungsarbeiten wurden von einer Frau in der Wohnung zwei handelsübliche Reinigungsmittel gemischt. Dies löste eine chemische Reaktion aus. In Folge litt die Dame unter Atembeschwerden und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Gloggnitz Stadt war der Rettungsdienst sowie die Polizei nicht mehr an der Einsatzstelle anwesend, sowie die Wohnungstür verschlossen.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stiegen nach Rücksprache mit der Exekutive mithilfe einer Schiebeleiter über ein Fenster, welches vorher bereits zur Belüftung der Wohnung geöffnet wurde, ein.  Unter Atemschutz wurden die Reinigungsmittel gesichert. Für rund eine Stunde standen 16 Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Gloggnitz Stadt mit vier Fahrzeugen im Einsatz.

Dies war bereits der zweite Schadstoffeinsatz innerhalb weniger Tage.

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Waldbrand war Osterfeuer

Am Samstagabend (15.04.2017) gingen mehrere Notrufe über einen von mehreren Seiten sichtbaren Feuerschein aus dem Wald im Bereich Silbersberg in der BAZ Neunkirchen ein. Da für diesen Bereich in der Bezirksalarmzentrale keine Informationen über ein Brauchtumsfeuer auflagen, wurde vom Disponenten ein vermutlicher Waldbrand am Silbersberg alarmiert.

Da der Silbersberg großflächig und teilweise schwer unzugängliches Waldgebiet ist, wurden laut Alarmplan acht Feuerwehren alarmiert. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter konnte allerdings rasch Entwarnung gegeben werden. Der vermeintliche Waldbrand am Silbersberg entpuppte sich als Osterfeuer im Bereich Jungberghöhe im Einsatzbereich der Feuerwehr Stuppach. Nach kurzer Zeit konnten die 66 Mitglider mit 14 Fahrzeugen der acht Feuerwehren wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

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Vermutlicher CO Alarm in Prigglitz

Am Mittwochnachmittag (12.04.2017) wurde die Feuerwehr Prigglitz zu einem vermutlichen CO Alarm alarmiert. Mehrere Personen in einem Haus klagten über Vergiftungserscheinungen und wählten den Notruf. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren alle Personen bereits ausserhalb des Gebäudes.Des weiteren wurde von den Einsatzkräften ein starker Gasgeruch wahrgenommen. Seitens des Rettungsdienstes wurde der Notarzthubschrauber C3 und zwei Rettungswägen zur Unfallstelle entsendet.

Vom Einsatzleiter wurde ein Gasmessgerät der Feuerwehr Gloggnitz Stadt nachgefordert. In Folge wurde das Haus unter Atemschutz betreten und Messungen durchgeführt. Diese schlugen allerdings auf keinen Stoff an. Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht. Eine davon mit dem Rettungshubschrauber. Die Ursache für den wahrgenommenen Gasgeruch ist nach wie vor unbekannt.

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sicheres Osterfeuer

In wenigen Tagen lodern wieder viele tausend Osterfeuer doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Leider geraten regelmäßig Brände außer Kontrolle. Die Folge sind hohe Sach- oder sogar Personenschäden. Zudem werden die Feuerwehren aber auch durch viele Fehlalarme belastet, weil Osterfeuer unsachgemäß abgebrannt werden.

Die Feuerwehren geben deshalb diese zwölf Sicherheitstipps zum Osterfeuer:

  • Vergessen Sie nicht, Ihr Osterfeuer bei der dafür örtlich zuständigen Behörde anzumelden.
    Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist.
  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz; der Umwelt zuliebe.
    Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 40Meter) ein.
    Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material – Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Kleinere Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser: Maximal zehn Minuten lang (Leitungswassertemperatur 10 bis 20 Grad Celsius).
    Bei großflächigen Verbrennungen und auf der Haut haftenden Substanzen sollte nur primär abgelöscht werden.
    Längere Kühlungen können zur Unterkühlung der betroffenen Person führen.
    Alarmieren Sie sofort den Rettungsdienst über die Notrufnummer 144.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf  122 zu alarmieren.
    Wir sind auch über Ostern rund um die Uhr einsatzbereit, um in Not und bei Gefahr zu helfen.
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Großeinsatz der Feuerwehr nach Dachstuhlbrand in Enzenreith

Am späten Sonntagnachmittag (02.04.2017) heulten in und um Enzenreith die Sirenen. Grund dafür war ein von mehreren Notrufern angezeigter Dachstuhlbrand im Enzenreither Ortsteil Hart. Bereits auf der Anfahrt der insgesamt 8 alarmierten Feuerwehren war die starke Rauchentwicklung kilometerweit sichtbar.


Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte von Einsatzleiter BI Herbert Prasch ein Schwellbrand unter der Dachhaut vorgefunden werden. Kurz darauf kam es allerdings zu einer Durchzündung und offene Flammen schlugen aus dem Dachstuhl. Unter  Atemschutz wurde ein Löschangriff sowohl von Innen als auch von Außen auf dem Dach gestartet. Die am Dach befindlichen Solarkollektoren erschwerten die Löscharbeiten der Einsatzkräfte allerdings massiv.

Mühevoll mussten die Kollektoren demontiert bzw. abgebaut werden. Weiters musste die Dachhaut von zwei Seiten geöffnet werden, um an die zahlreichen Glutnester zu gelangen. Während dieser Tätigkeiten kam es immer wieder zu einem neuerlichen Flammenschlag, welcher von den Atemschutztrupps abgelöscht werden musste.

Trotz des massiven Hitzestaus unter der Dachhaut, musste von den Feuerwehr Einsatzkräften darauf geachtet werden, mit dem aufbringen des Löschwassers behutsam umzugehen, um einen folglichen Wasserschaden in den unteren Etagen zu verhindern. Dies konnte von den Einsatzkräften professionell gemeistert, und der Wasserschaden im darunter liegenden Geschoß gering gehalten werden.

Nach rund 2.5 Stunden konnte vom Einsatzleiter Brand Aus gegeben werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Am Wohnhaus entstand aufgrund des Brandes allerdings massiver Schaden. Die Schadenshöhe sowie die Brandursache sind noch unbekannt und werden von der Polizei ermittelt. Insgesamt standen 8 Feuerwehren mit 20 Fahrzeugen und 108 Mitgliedern im Einsatz. Weiters die Polizei sowie der Rettungsdienst zur Beistellung. Gegen 21:30 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

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Wissenstest und Wissenstestspiel erfolgreich absolviert

Nach dreimonatiger Vorbereitung konnte die Feuerwehrjugend beim diesjährigen Wissenenstest und Wissenstestspiel in Ternitz ihr Können unter Beweis stellen.

Alle Mitglieder der Feuerwehrjugend Gloggnitz haben die Prüfung bestanden und können ihre Abzeichen mit Stolz tragen.

Wissenstestspuel Bronze David Borlak
Wissenstest Bronze Philipp Mayrhold Philipp und Rafael Grabner
Wissenstest Silber Sebastian Schlitz
Wissenstest Gold Martin Prasch und Stefan Fasch.

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PKW gegen Auslagenscheibe von Bankinstitut

Kurz vor 8 Uhr wurde am heutigen Samstag (01.04.2017) die FF Gloggnitz Stadt zu einer technischen Hilfeleistung zu einem Bankinstitut ins Stadtgebiet alarmiert. Beim Eintreffen der Florianis wurden diese durch die Polizei informiert, dass ein Pkw die Auslagenscheibe der Bank touchiert hat.

Da die Scheibe allerdings nur geborsten war und eine Gefahr für Passanten darstellte, wurde diese von der Feuerwehr Gloggnitz Stadt herausgelöst und die Scherben beseitigt. Da es sich um das Foyer handelt, welches 24 Stunden geöffnet ist, mussten von der Feuerwehr keine provisorischen Verschlussmaßnahmen getroffen werden. Nach rund 1,5 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

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erneuter Schadstoffeinsatz

Gloggnitz 7.3.2017 00:19
Erneut wurde die Feuerwehr Gloggnitz zu einem Schadstoffeinsazt im Stadtgebiet alarmiert. Aufgrund eines technischen Defektes war bei einem PKW Diesel ausgetreten.
Der betroffene Strassenabschnitt wurde mittels Bioversal gereinigt.

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Auffahrunfall im Stadtgebiet

Zu einem Auffahrunfall kam es heute Donnerstag den 2. März 2017 gegen 9:15 in der Hauptstraße in Gloggnitz. Ein Fahrzeug wurde dabei im Frontbereich beschädigt und musste von der Feuerwehr Gloggnitz ortsverändert werden.

Das zweite beteiligte Fahrzeug konnte die Fahrt selbständig fortsetzen. Nach 30 Minuten war die Unfallstelle wieder für den gesamten Verkehr frei passierbar.

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Sattelzug verliert während der Fahrt Auflieger auf der S6

Am Dienstagabend (28.02.2017) wurde die Feuerwehr Gloggnitz Stadt zu einer nicht alltäglichen LKW Bergung auf die Semmering Schnellstrasse (S6) Fahrtrichtung Bruck/Mur alarmiert. Zwischen Gloggnitz und Maria Schutz verlor ein Sattelzug während der Fahrt seinen Auflieger. Dabei hatte der Lenker noch „Glück im Unglück“ da der Auflieger sich nicht komplett vom Zugfahrzeug löste, sondern während dem Anhalteversuch des Lenkers mit der Frontkante gerade noch auf den beiden Hinterreifen zu liegen kam!

„Nicht auszudenken was passieren hätte können, wenn sich der Auflieger unkontrolliert auf der S6 selbstständig gemacht und womöglich andere Fahrzeuge getroffen hätte“, so Einsatzleiter BR Thomas Rauch (Feuerwehreinsatzleiter). Da sich die Aufliegerstütze nur an einer Seite heben ließ, wurde von der Feuerwehr mittels Südbahnwinde der Auflieger soweit angehoben, um ihn zur Weiterfahrt provisorisch anzukuppeln. In weiterer Folge wurde der Sattelzug zur Raststation Maria Schutz verbracht, wo eine Werkstatt die Reparatur übernehmen wird. Nach rund 30 Minuten konnte die S6 wieder frei gegeben werden.

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